Ulrich Scharf

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

ich möchte Ihnen hier meine Bedenken zur Regulierung von E-Zigaretten und den dazugehörenden Verbrauchsmaterialien näherbringen.

Zunächst zu mir: Ich bin 48 Jahre alt und habe von diesen 48 Jahren 34 Tabak Zigaretten geraucht. In dieser Zeit habe ich ungezählte Versuche unternommen damit aufzuhören. Der Erfolg währte im besten Fall jeweils nur wenige Monate.

Seit dem 30.09.2014 benutze ich ausschließlich E-Zigarretten. Nach allen vorherigen „Hilfsmitteln“, wie Pflaster, Kaugummis, Suggestivvideos … … … habe ich es geschafft völlig ohne Tabakzigaretten zu leben.

Dabei habe ich in den letzten Monaten den Nikotingehalt der verwendeten Liquids um die Hälfte gegenüber der Anfangsdosis reduzieren können.

Es ist mir also gelungen ohne die vielen schädlichen Zusätze zu leben und den verbliebenen Schadstoff Nikotin um die Hälfte zu reduzieren.

Eine restriktive Regulierung von E-Zigaretten, Liquids und Zubehör verwehrt vielen Menschen, die jetzt tabakabhängig sind den Schritt, den ich vollziehen konnte. Den Benutzern der E-Zigarrette wird – je nach Restriktion – oftmals nur der Weg zurück zum Tabak bleiben. Das, verehrte Volksvertreter können Sie nicht wollen, da die gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums hinlänglich diskutiert und bekannt sind.

Man sagt der EU-Bürokratie nach sie sei durch Lobbyisten gesteuert. Ich kann mir das bei einem solch wichtigen Thema jedoch nicht vorstellen. Zeigen Sie durch Ihre Initiative gegen die Restriktionen von Vertrieb, Herstellung und Gebrauch von E-Zigarretten, dass Sie den Bürgern zuhören und deren Interessen ernst nehmen.

Vielen Dank und Gruß
Ulrich Scharf