TheDark

Erfahrungen, Tatsachen & Gedanken von uns (4 Personen im Alter zwischen 35 & 53 Jahren)
zum Dampfen (Nutzung elektrischer Zigaretten):

1 Person mit COPD-Diagnose (Schwere Lungenerkrankung mit häufiger, teilw. extremer Atemnot, was der Grund für den Umstieg war). Diese Person wurde von ihrem Lungenfacharzt am Ende der Untersuchung nach 1jährigem Dampfen gefragt, ob sie (aufgrund der verbesserten Werte) mit dem Rauchen aufgehört hat !! (Der Arzt wusste vom Umstieg noch nichts).

Keine Nebenwirkungen (auch keine Atemnot oder Sonstiges).

Alle Personen dampfen seit 2013 / 2014 !! regelmässig und nicht wenig, 1 davon – COPD – abnehmend mit mittlerweile fast komplettem Ausstieg auch aus dem Dampfen – vorher 2 Schachteln Zigaretten am Tag in normaler Stärke, also nicht die leichten !!. Der Umstieg erfolgte SOFORT auf Liquid OHNE Nikotin, wobei das Aroma sehr geholfen hat !!
COPD – Symptome sind bereits kurz nach dem Umstieg nahezu vollständig verschwunden !!
Ich selbst (Raucher bis 2013 seit 35 Jahren) habe vorher zuletzt 1 Päckchen (40g) halbschwarzen Tabak in ca. 2 Tagen verraucht, also ohne Filter auch gut 1 Schachtel (in Zigaretten) am Tag.
Dampfen hat mich davon befreit: macht mehr Spass, schmeckt besser, spart Geld und bekommt mir bestens ;-). Kein Gestank mehr, keine gelben Finger, keine Luftnot (hatte ich vom Tabakkonsum ansatzweise auch).
Dampfen wurde auch von unserem Hausarzt sowie dem Lungenfacharzt als Ausstieg ausdrücklich empfohlen.
Mittlerweile mische ich mittels fertigen Basen & Aromen von einem seriösen Händler übrigens selbst, ebenfalls ohne Probleme.

Nochmal zur Verdeutlichung: Bei uns (und weiteren 2 Bekannten) war der Ausstieg vom Rauchen mittels der
E – Zigaretten überaus simpel & sehr leicht zu bewältigen, ohne Entzugserscheinungen.
Equipment gekauft und fertig, das war alles. Etwas Recherche zur Findung der für uns passenden Produkte war noch notwendig, was Dank der Vielfalt an Geräten und Herstellern bisher kein Problem darstellt.
Billigprodukte aus dem Supermarkt (Zigarettenimitate mit leuchtender Spitze) sind allenfalls Richtungsweisend, genügen aber bei weitem nicht zum Aussstieg aus dem Tabakkonsum für ehemalige Raucher. Diese Produkte imitieren das Rauchen nur sehr ungenügend.
Keine Entwöhnungsprogramme, keine Hypnose, keine enorme Selbstdisziplin, keine Therapeuten, keine teuren, medizinischen Produkte, NICHTS davon war notwendig, um uns vom klassischen Rauchen zu befreien.

Der grosse Vorteil der E – Zigarette beim Ausstieg aus dem Tabakkonsum im Vergleich zu Pflastern, Kaugummis oder Sprays sind die ganzen Rituale des Rauchens, die wirklich sehr wichtig sind und immer wieder unterschätzt werden (so wie Nikotin oft überschätzt wird):
insbesondere Dampfwolken in die Luft blasen (oder Ringe), aber auch die „Haptik“, etwas in der Hand zu haben, der Duft und Geschmack (welcher auch immer).
Und selbst evtl. vorhandene Vorzüge für Hardware oder Technik werden befriedigt: statt des schicken Sturmfeuerzeugs oder Zigarettenetuis hat man dann eben eine schicke „Dampfe“ mit Tasche dazu usw.

Diese Punkte können von Kaugummi oder ähnlichem niemals in ihrer Komplexität ersetzt werden.

Und es gibt Europaweit z.Zt. ca. 10 Millionen „Umsteiger“. Sie können sich jederzeit im Netz davon überzeugen. Es gibt tausende Foren und Plattformen zu diesem Thema, in denen all diese Nutzer angetroffen werden können. Fragen jeglicher Art werden dort in kürzester Zeit, live und sehr gern beantwortet.

Neuere Gutachten zum Thema, insbesondere solche von seriösen & weltweit anerkannten Fachinstituten & Personen mit entsprechender Sachkenntnis zur Funktionsweise ect. werden bisher bei den Bedenken zur eventuellen Schädlichkeit der E – Zigaretten leider kaum berücksichtigt. Das eine gewisse Beeinträchtigung der Gesundheit vorliegt, ist im Übrigen unbestritten, gleichwohl ist diese aber nachweislich wesentlich geringer als bei Konsum von Produkten aus der Tabakpflanze mittels Verbrennung.
Alleine die Tatsache, dass bei E – Zigaretten eben nur verdampft wird, birgt ein geringeres Risiko, da sämtliche durch den Verbrennungsprozeß entstehenden Schadstoffe wegfallen.

Testszenarien, die in der Realität eigentlich gar nicht vorkommen können, bzw. bei deren Eintreten sofort vom Nutzer selbst unterbunden würden (verbrannter Geschmack – kokeln durch zu hohe Verdampfertemperatur (ausserdem wird hierdurch der Verdampfer zerstört), werden dagegen immer wieder publiziert.

Zu viel Nikotin gibt einen „Flash“ beim Einatmen, der nicht auszuhalten ist usw. (fertige Liquids sind ohnehin nur in einer „dampfbaren“ Stärke im Handel) !!

Natürlich gibt es minderwertige Produkte, die gibt es überall in jeder Branche, insbesondere auch beim Tabak (geclonte Billigzigaretten). Daran ist nichts ungewöhnliches. Hier muss selbstverständlich kontrolliert und ggfls. sanktioniert werden, wie bei anderen Produkten auch.
Anstatt eine vernünftige Regulierung anzugehen, wird z.Zt. leider der gesamte Fokus auf ein mehr oder weniger umfangreiches Verbot des gesamten E -Zigarettenmarktes gesetzt. Das ist wenig schmeichelhaft für ein demokratisches Land, wenn man bedenkt, dass hier ein regelrechter Feldzug gegen ein Produkt geführt wird, das eine Jahrtausendchance zum Ausstieg aus dem Tabakkonsum bietet !!
Autos werden nicht verboten wegen minderwertiger Ersatzteile, Spielzeuge & Elektronik nicht wegen ebensolcher Produkte aus China, Fertiglebensmittel nicht wegen Zusatzstoffen & Aromen, die teilw. dank vorhandener Gutachten !! nachweislich schädlich sind usw., usw.
Aber Liquids & Aromen, zu denen es zahlreiche Erkenntnisse gibt, die ohne Ausnahme belegen, dass mindestens weniger Schädlichkeit als bei Tabak besteht, sollen in die Apotheke verbannt oder gar verboten werden (Bühnennebel ist z.B. weitestgehend mit Liquid für E – Zigaretten identisch, ebenso viele Inhaltsstoffe für medizinische Inhalatoren, die sogar für die Gesundheit ärztlich verschrieben werden).
Und selbst wenn es z.B. Langzeitwirkungen geben sollte: schlimmer als bei Tabak werden die wohl kaum sein !! Wo bleibt da die Logik ? Immerhin sind schonmal die Kurzzeitwirkungen phänomenal positiv, und das bei Millionen Dampfern !! Haben Sie schon einmal von einem Unglücks – oder gar Todesfall im Zusammenhang mit der E – Zigarette gehört, der NICHT auf zumindest fragwürdigen Informationen , bzw. nur Teilmeldungen basierte ?

Da gibt es z.B. diesen Bericht aus den USA, wo einem Nutzer der Akku explodiert ist. Das Gerät war vom Nutzer selbst manipuliert (Zusammenschaltung zweier Hochleistungsakkus unter Umgehung aller vorhandenen Sicherheitsschaltkreise). Diese Manipulation wird aber meist verschwiegen !!

Es werden handelsübliche Akkus verwendet, die in Millionen anderen Geräten auch genutzt werden oder direkt verbaut sind (Taschenlampen, Laptops, Handys, Spielzeug).
Sollen diese Geräte jetzt auch alle verboten werden ?

Und noch etwas: wenn ich mich selbst oder meinen grössten Feind vergiften wollte, brauche ich kein Liquid, dann gehe ich in den nächsten Baumarkt oder zum Discounter um die Ecke. Da steht genug in den Regalen, um ganze Strassenzüge zu eliminieren 😉
Und kleine Kinder probieren bestimmt gern mal das lecker Aprikosenshampoo aus der Flasche ohne Sicherheitsverschluss (welcher mittlerweile bei allen Liquids Standard ist, OHNE Auflage der Regierung, die kommt erst jetzt, JAHRE nach der weiteren Verbreitung der E – Zigarette).

Dass Bier und der Korn und die Alkopops für die Jugendlichen bleiben dagegen schön preiswert, damit die Passivtrinker weiter was von alkoholisierten Mitbürgern z.B. im Strassenverkehr haben.

An einer Flasche Doppelkorn für 2,99 € kann ich mich eher vergiften als an Liquid für die E – Zigarette mit etwas Nikotin darin.

Abschließend möchte ich noch auf einen Gedanken hinweisen, der mir zwangsläufig auch in den Sinn gekommen ist:

bisher hat der Kreis der Dampfer und insbesondere auch viele, kleine Händler & Hersteller ein sehr hohes Maß an Selbstkontrolle & Verantwortungsbewußtsein bewiesen (auch Inhaltsstoffe bei Liquids sind angegeben, obwohl immer wieder das Gegenteil behauptet wird. Andernfalls würde kein Dampfer bei so einem Händler kaufen !!).
Wenn nun Verbote für z.B. Aromen oder auch Hardware beschlossen werden, ist sicher auch die Gefahr der „Selbstversuche“ erhöht und es könnte ein „Zusammenkaufen“ und Konsumieren von allem, was vielleicht zum Dampfen geeignet ist, gehäuft auftreten. Und dann ist die Gefahr von Gesundheitsschäden sicher erhöht !! Das ist sie bei allen Dampfern, die dann möglicherweise zum Rauchen von Tabak zurückgetrieben werden, ja sowieso.

Und eine Beschränkung von 10ml Inhalt bei Liquids bringt in erster Linie riesige Müllberge. Da wird dann eben 10 x 10ml statt 1x 100ml gekauft !! Eine Auflage für grössere Einheiten wäre sinnvoller, da diese möglicherweise „Probierer“ abschreckt. So ist es doch bei Zigaretten auch vorgesehen: Mini – Packungen sollen verboten werden. Hier kommt wieder die (Un)Logik ins Spiel.

Und zum Thema Menthol: dieses ist teilw. geeignet, das Nikotin zu ersetzen bei der Inhalation, da es den „Flash“ eines Rauchers erzeugt: das Gefühl beim Einatmen. Wenn also Menthol – Aroma verboten wird, wird evtl. mehr Nikotin konsumiert. Gilt auch für Minze z.B.
Aber auch andere Aromen erleichtern den Verzicht auf Nikotin, da sie durch ihren Geschmack allein diesen „Flash“ teilw. ersetzen können und das weniger schädliche Dampfen gegenüber der Tabakzigarette attraktiver machen.
Meine Frau (COPD-DIAGNOSE, siehe oben) ist vor knapp 4 Jahren von einem Tag auf den anderen von ihren 2 Schachteln Zigaretten am Tag auf Liquid OHNE Nikotin umgestiegen, soviel zur Nikotinsucht.
Sie dampft am liebsten Erdbeer – Sahne, Kaffee oder Schokolade 😉
Ohne Aroma hätte Sie den Umstieg nicht geschafft !!

Wenn nun die Entscheidungen zur Umsetzung der TPD2 anstehen, möchten wir Sie bitten, alle Argumente zu diesem Thema gründlich abzuwägen und weise zu entscheiden. Verpassen Sie nicht die grösste Chance seit Bestehen der Tabakzigarette, diese endgültig zugunsten einer wesentlich gesünderen Alternative dahin zu verbannen, wo sie hingehört: in die Vergessenheit.