Sabine (N8Eule) K.

Ich hatte mich längst damit abgefunden, als Raucher zu (ver)enden.

Nach fast 30 Jahren mit 20 Zigaretten täglich – oft auch mehr – hatte ich nach vielen vergeblichen Versuchen die Tabaksucht loszuwerden, schlicht aufgegeben.

Rauchen, was früher einmal entspannt und locker war, war zu meiner Fessel geworden.
Habe ich noch genug Zigaretten dabei?
Reicht der Vorrat noch bis morgen?
Kann ich auf der Feier überhaupt rauchen?
Halte ich den Vortrag durch?

Die staatlich verhängten Rauchverbote brachten mich nicht dazu, weniger zu rauchen.
Im Gegenteil: Zu wissen, dass ich für eine längere Zeit nicht zur Zigarette greifen konnte, hatte den Effekt, dass ich mich gestresst fühlte und somit wesentlich mehr rauchte.
(ich kenne nicht wenige Raucher, denen es genauso ergeht)

Zuerst hörte ich 2009 von der E-Zigarette und kaufte mir ein Starterset mit 2 Pen-Modellen. An der Spitze des Akkus war eine rote Diode, die die Zigarettenglut bei jedem Zug imitierte.
Ich schaffte es mithilfe dieser Dinger um einiges weniger zu rauchen, ein kompletter Rauchstopp jedoch misslang und irgendwann landeten diese Geräte, die mir zu umständlich, unzuverlässig und zu schwach waren, in einer Schublade.

Im letzten Sommer bekam ich eine schreckliche Nachricht: Jemand, der meinem Herzen sehr nahe steht, war ernsthaft erkrankt und die Ursache für die Krankheit lag mit großer Wahrscheinlichkeit am Rauchen.

Da machte es endlich „Klick“.
Mir fiel die E-Zigarette wieder ein und ich wollte es noch einmal versuchen. Diesmal richtig.

Ich habe Informationen gesammelt, ein neues Starterset mit Geräten der 2. Generation bestellt und losgedampft.

Ich konnte nicht fassen, dass es funktioniert. Die Euphorie war unbeschreiblich.
Seit dem ersten Einsatz der neuen Geräte habe ich keine Tabakzigarette mehr angefasst.
Dies ist nunmehr schon 14 Monate her und ich denke, es war eine der allerbesten Entscheidungen meines Lebens.

Was für mich enorm wichtig war, war die Anmeldung in einem Forum, das sich mit dem Dampfen beschäftigt. Dort konnte ich alle Informationen erhalten, die mich in meiner Entscheidung zu dampfen, statt zu rauchen bestärkt haben.

Dampfen ist mindestens 95 % weniger schädlich als Rauchen.
Es gibt keinen „Passivdampf“ der meine Umwelt schädigt.

Ja, ich dampfe Liquid mit Nikotin.
Nikotin ist nicht der alleinige Auslöser der Tabaksucht, das musste ich am eigenen Leib erfahren.

Ich habe trotz Nikotinkonsums Entzugserscheinungen gehabt, die nicht angenehm waren, aber ich konnte sie gut aushalten, denn mir war klar, dass die Veränderungen, die der Tabakrauch in meinem Körper verursacht hatte, nun heilen konnten.

Es war ein Hochgenuss zu beobachten, wie sich mein Körper vom Tabakkonsum erholte: Warme Hände und Füße, besser durchblutete Haut, gesteigertes Geruchs-und Geschmacksempfinden, Konditionssteigerung und endlich wieder herzlich lachen ohne Hustenanfall.

Inzwischen macht es mir nichts mehr aus, wenn ich ohne E-Zigarette aus dem Haus gehe und längere Zeit unterwegs bin.
Vor 2 Wochen habe ich 7 Stunden im Garten gearbeitet, bis mir aufgefallen ist, dass ich mal eine Pause gebrauchen könnte, um mir einen Kaffee zu genehmigen.
An einen Zug aus der E-Zigarette habe ich erst gedacht, als ich gemütlich beim Kaffee saß.

Die E-Zigarette ist für mich zum Genussmittel geworden. Ich kann entspannt dampfen, ich muss es aber nicht.

Das Dampfen hat mir einen großen Teil meiner Freiheit wiedergegeben. Freiheit ist für mich das wertvollste Gut.

Die Beschäftigung mit dem Dampfen und den politischen Hintergründen hingegen, hat mir den Glauben an die guten Absichten der Politik genommen.

Unsere Politiker folgen den Ansichten der WHO. Die mahnenden Stimmen der Dampfer werden größtenteils ignoriert.

Die WHO ist finanziell über die Maßen mit der Pharmaindustrie verknüpft und abhängig von den Spenden der Pharmaunternehmen, die zweckgebunden geleistet werden. Dies erwähnt die WHO in ihrem eigenen Finanzbericht und äußert auch Bedenken in diese Richtung.

Die WHO hält den Weg der Abstinenz vom Tabak für den richtigen und empfiehlt Medikamente wie Nikotinpflaster und Inhaler, deren Wirkung knapp über dem Placebo-Effekt liegen, sowie riskante Psycho-Drogen wie Champix und Zyban, deren Nebenwirkungen schon viele Menschenleben unwiderruflich zerstört haben und das, obwohl der Wirkungsgrad dieser Medikamente mal gerade doppelt so hoch ist, wie der Placebo-Effekt

Studien, die völliger Schwachsinn sind, wie die berühmte Formaldehydstudie, die nachweisen will, dass E-Zigaretten gar 15 mal schädlicher als Tabakzigaretten sind, werden von der WHO und deren Kollaborateuren gehypt und groß propagiert.
Die Wahrheit über solche Studien, in diesem Fall nämlich, dass die Geräte während der Versuchsreihen viel zu heiß mit zu viel Spannung betrieben worden sind, wie kein Dampfer sie nutzen könnte, ohne sich übergeben zu müssen, das wird ignoriert.

In Deutschland ist das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg als Stabsstelle der WHO federführend, es wird viel Geld und Aktivität seitens des DKFZ aufgewendet um intensiv gegen das Dampfen zu lobbyieren.
Die Abstinenzideologie und das Rosinenpicken, was die Auswahl der Studien, die ausschließlich gegen das Dampfen sprechen dürfen, betrifft, ist die gleiche wie in der WHO.

Das hat für meinen Geschmack überhaupt nichts mehr mit „Wissenschaft“ zu tun. Wissenschaft beobachtet, misst und beurteilt neutral. Wertet aus.

Was hier geschieht, ist das rücksichtslose und schamlose Durchboxen von genussfeindlichen Ideologien, die denen einen Nutzen bringen, die dafür zahlen – auf Kosten der Raucher, die die E-Zigarette erst gar nicht ausprobieren, weil sie durch die mächtige Propagandamaschinerie schon so indoktriniert sind, dass sie die E-Zigarette für schädlicher als die Tabakzigarette halten.

Selbst Frau Dr. Pötschke-Langer, die Leiterin des Deutschen Krebsforschungszentrums, die in den Medien als „Wissenschaftlerin“ bekannt ist, die aber ausser ihrer Doktorarbeit nie eigene Forschung betrieben und publiziert hat, hat zugestanden, dass die E-Zigaretten „viel, viel weniger schädlich“ als die Tabakzigarette sei. Inzwischen versucht sie gerichtlich zu untersagen. dieses Zitat zu nutzen.

Die Folge dieses Treibens wird eine Zwangskastration der Entwicklung der E-Zigarette sein, die sich in den letzten Jahren von den von mir zuerst genutzten, schwachen und unzuverlässigen Geräten- nicht zuletzt durch Verbraucherinitiative und geniale Bastler und Erfinder- zu dem entwickelt hat, was sie heute ist: ein potentes Mittel, die Tabakzigarette zu ersetzen und einem Genuss zu frönen, der wesentlich weniger Gefahren für Leib und Leben birgt.

Die E-Zigarette wird nach der Überregulierung durch die Staaten zu einem mehr oder weniger nutzlosen Produkt werden, dass ähnlich wirkungslos sein wird, wie meine Pen-Modelle aus 2009.

Aufgrund der umfangreichen Voraussetzungen, Zulassungsverfahren und Dokumentationspflichten, werden kleine und geniale E-Zigarettenentwickler konkurrenzunfähig gemacht und nur die ganz Großen, die den Konzernen der Tabakindustrie gehören, werden einen solchen finanziellen und logistischen Aufwand stemmen können.

Die Kinder, die vor der „Gefahr“ durch die E-Zigarette geschützt werden sollen, werde ich weiter jeden Morgen und Mittag rauchend an der Bushaltestelle stehen sehen.

Die Liquids werden der Besteuerung unterworfen, damit die Gier des Staates auch seine Befriedigung bekommt.

Nein, ich werde nicht als Raucher enden, aber als Bürger, der viel Verständnis für zivilen Ungehorsam bekommen hat und der verstanden hat, dass unsere „Demokratie“ die Diktatur des Kapitals im Schafspelz ist.