Petra Schrooten (Petrica) aus Duisburg

Im Alter von 16 Jahren fing ich leider mit dem Rauchen an und konsumierte von Beginn an sehr viele Zigaretten, in den letzten 25 Jahren sicherlich 40 und mehr täglich. Wohl
wissend, wie schädlich das Rauchen für mich ist, war ich dennoch nicht ansatzweise in der Lage, damit aufzuhören; ich war wirklich ein „hoffnungsloser Fall“.

Einige, zugegeben wenige Male versuchte ich, durch einen „kalten Entzug“ von den
Tabakzigaretten wegzukommen, wobei ich jedoch immer nur wenige Stunden durchhielt. Pflaster, Kaugummis oder Ähnliches hingegen habe ich nie ausprobiert – das ging mir
einfach gegen den Strich (außerdem bildete ich mir ja ein, dass ich eigentlich gerne
rauche).

Vor fast vier Jahren (damals war ich 46 Jahre alt) hörte ich zum ersten Mal von der
„E-Zigarette“. Ich war zwar skeptisch, aber auch sehr neugierig. Also bestellte mein Mann (der übrigens ein ebenso begeisteter Dampfer ist wie ich) zunächst zum Ausprobieren im Internet eine „Einweg-E-Zigarette“ (Cig-A-Like). Der Geschmack sagte mir zwar nicht
wirklich zu, aber dennoch schaffte ich es, während der etwa acht „Probestunden“ keine Tabakzigarette anzurühren, und zwar ohne dass ich mich hätte zusammenreißen oder quälen müssen. Ich war ehrlich überrascht!

Da die Cig-A-Like allerdings noch am gleichen Tag den Geist aufgab, steckte ich mir
wieder eine Fluppe an. Erstaunlicher Weise empfand ich bereits nach dieser kurzen Zeit den Geschmack des Tabakrauches nicht mehr ganz so toll.

Gleich darauf bestellten wir im Internet eine hochwertigere Variante der E-Zigarette (das war damals noch die eGo-T) und dazu Liquids mit einer Nikotinstärke von 18 mg. Ich nahm das Ding in Betrieb und brauchte fortan keine Tabakzigaretten mehr (eine große Schachtel Marlboro, die für den „Notfall“ ungeöffnet in der Schublade lag, verschenkte ich nach drei Monaten an einen Freund).

Nach knapp einer Woche stellte ich fest, dass die Nikotinstärke von 18 mg wohl doch ein bisschen zu hoch gegriffen war, denn ich hatte häufig starke Kopfschmerzen und fühlte mich nicht besonders gut. Daher stieg ich auf 12 mg-Liquids um und kam damit erheblich besser klar. Betonen möchte ich noch, dass das häufige Gesiffe und Gekokel der eGo-T, eGo-C & Co. in der Anfangszeit mir zwar ziemlich auf den Wecker ging, ich aber dennoch nicht ein einziges Mal auch nur mit dem Gedanken spielte, mir wieder eineTabakzigarette anzustecken.

Mittlerweile bin ich bei einer Nikotinstärke von 6 mg „gelandet“. Natürlich haben sich bei mir aufgrund der rasanten technischen Entwicklung im Laufe der Zeit auch etliche Geräte angesammelt. Seit etwa zwei Jahren benutze ich überwiegend Selbstwickelverdampfer mit Akkuträger. „Für das Handtäschchen“ habe ich mir zuletzt eine eGoOne geleistet, die auch recht ordentlich funktioniert. Die Liquids mische ich ebenfalls seit geraumer Zeit selbst.

Allein schon die Tatsache, dass man mit dem Gebrauch der E-Zigarette keinen Gestank mehr verbreitet, die Klamotten nicht mehr riechen, die Wohnung nicht mehr vergilbt, sich die Mitmenschen nicht mehr über den Qualm aufregen und auch nicht mehr gefährdet sind durch Passivrauch (wer’s denn glaubt), beschert mir eine völlig neue Lebensqualität.

Noch wichtiger sind allerdings die gesundheitlichen Verbesserungen. Mein bis zum
Umstieg ständiger Husten war bereits nach einem Tag verschwunden (ich schwöre, dass das die Wahrheit ist). Der Geruchs- und Geschmackssinn war innerhalb weniger Wochen „wiederhergestellt“. Meine Kondition hat sich seither erheblich verbessert und ich bin nicht mehr ständig „aus der Puste“.

Meine persönliche kleine Statistik besagt, dass ich seit dem Umstieg sage und schreibe mehr als 57.000 Tabakzigaretten nicht geraucht habe. Diesen „Berg“ würde ich gerne
allen Kritikern und selbst ernannten „Experten“ zur Veranschaulichung vor die Füße
werfen, die sich einfach weigern zu begreifen, dass die E-Zigarette die Lösung ist und eben nicht das Problem!

Ich bin mir sicher, dass die E-Zigarette mein Leben rettet und gleiches auch für viele,
viele andere Raucher „leisten“ könnte. Umso trauriger ist es, dass gerade diejenigen,
die sich angeblich so um unsere Gesundheit sorgen, derart massiv gegen diese
bahnbrechende Erfindung vorgehen. Genauso schlimm ist es, dass die Medien gerade hier in Deutschland dieses skandalöse und menschenverachtende Verhalten durch ihre ständigen „Horrornachrichten“ immer noch permanent unterstützen.

Allen, die durch die ständige Verbreitung von Halb -und Unwahrheiten dazu beigetragen, verzweifelte Raucher von einem Umstieg auf die E-Zigarette abzuhalten, wünsche ich
zahlreiche schlaflose Nächte, in denen sie darüber nachdenken sollten, welchen
unermesslichen Schaden sie an der Volksgesundheit anrichten.

Für mich jedenfalls ist es nach nunmehr fast vier Jahren immer noch Tag für Tag ein
Wunder, dass ich Dank der E-Zigarette sofort mit dem Rauchen aufhören konnte.
Deshalb werde ich auch nicht müde, anderen Rauchern den Umstieg wärmstens
zu empfehlen, zumal ich felsenfest davon überzeugt bin, dass trotz aller Widrigkeiten
der Siegeszug der E-Zigarette nicht aufzuhalten ist.

In diesem Sinne richte ich meine herzlichsten Grüße an alle Dampfer und die, die
es noch werden wollen …

Vape On
Petra