MS

Hallo liebe Leute.

Ich bin Jahrgang 1979, mittlerweile 37 Jahre alt und habe eine ca. 22 jährige Raucherkarriere hinter mich gebracht.

Mein Weg zu der elektronischen Zigarette hat eine kleine Vorgeschichte:

Angefangen zu rauchen habe ich ungefähr mit 15/16 Jahren. Ein paar Jahre vorher schon ein paar mal Zigaretten probiert, aber dann ging es als Jugendlicher ab der 9. Klasse richtig los.

Als ich 24 Jahre alt war wurde mir immer bewusster wie schädlich das Rauchen ist. Mein Vater ist Diabetiker und war auch über viele Jahrzehnte starker Raucher. Durch den Tabakkonsum wurde sein Diabetes bzw. die Durchblutung der Beine extrem verschlechtert bis hin zur Amputation des linkes Beines unterhalb des Oberschenkels.
Sein Gesundheitszustand vor dieser Operation war so schlimm das ich ihn fast tot in die Notaufnahme bringen musste…

Dieses Erlebnis hatte mich langsam aber sicher zum Umdenken gebracht. Aber wie das nun mal mit dem Rauchen so ist, man kann jahrelange Gewohnheiten nicht so einfach ablegen.

Ich arbeite im IT Bereich und mein Job ist meistens sehr stressig… außerdem habe ich mir immer eingebildet das ich gerne rauche. So hat das aufhören auch nicht geklappt. Dazu muss ich sagen das ich nur zwei Versuche unternommen und auch keinerlei Hilfsmittel (Spray, Pflaster, etc.) verwendet habe.

Mit 30 wurde meine Frau schwanger und ich habe ihr versprochen mit dem Rauchen aufzuhören. Versucht habe ich es aber nicht wirklich.

Das endgültige Umdenken kam erst im Februar 2015. Ich bekam meine zweite Lungenentzündung (innerhalb von 6 Monaten) und konnte nicht rauchen. Nach der ersten Woche Krankheit habe ich es nicht mehr ausgehalten vor lauter Entzug und mir Notgedrungen ein eZigaretten Starterset (EVOD Doppelset) und 30ml Liquid im Internet bestellt.
10.03.2015 um 21:10:11 Uhr – Dies ist das Datum und die Uhrzeit meiner Bestellung und mittlerweile der Tag meiner Lebensrettung, aber dazu später mehr.

Das Gerät hat es tatsächlich auf Anhieb geschafft mein Suchtverlangen zu bremsen und auch den Entzug fast zu verdrängen. Als ich im März wieder gesund war, griff ich trotzdem wieder zur Zigarette. Vor der Krankheit habe ich ca. 25 bis 30 Stück pro Tag geraucht und mit der EVOD nur noch die Hälfte.

OK, so weit so gut. Bis zur meiner dritten Lungenentzündung im Oktober 2016 war ich bereits auf 10 Zigaretten am Tag runter. Und sogenannter Dual User – also Rauchen und Dampfen parallel. Die dritte Entzündung hat natürlich nicht lange auf sich warten lassen und war auch die schlimmste von den Dreien und hat mich richtig nieder gestreckt, Krankenhausaufenthalt inklusive. Meine letzten beiden Zigaretten habe ich an dem Tag geraucht als ich ins Krankenhaus kam. Nach einer Woche Krankenhausaufenthalt (inkl. Dampfen) habe ich aber wieder für ein paar Tage geraucht.

Zu meiner Schande muss ich gestehen dass ich von meiner Erstbestellung bis zu meiner Einweisung ins Krankenhaus diverse andere Geräte und einige Liquids ausprobiert und gekauft habe und nichts für mich passendes dabei war. Dies habe ich aber leider erst immer im Nachhinein festgestellt.

ABER!: Der Aufenthalt im Krankenhaus hat mir gezeigt dass ich keine Zigaretten brauche und eigentlich mit dem Dampfen wunder bar klar komme. Begleitet hatte mich in dieser Zeit meine E-Grip OLED und eine EgoOne.

Verstärkt durch die Raucherei hatte ich mittlerweile eine chronische Entzündung der Bronchien und eine chronische Bronchitis. Mit dem Hinweis wenn ich so weiter mache sehr wahrscheinlich eine COPD daraus entstehen wird. Ich lag eine Woche in der Ruhrlandklinik in Essen – eine renommierte Lungenfachklinik! Diese Diagnose aus einer Fachklinik – Ich musste unbedingt handeln!

Was passte also nicht!? Der Verdampfer oder nur das Liquid, oder beides???
Meine Nerven waren soweit runter dass ich in den ersten beiden Wochen nach meinem Krankenhausaufenthalt trotzdem wieder geraucht habe. Zwar nur ungefähr 5 bis 7 Zigaretten am Tag, aber die haben für einen Rückfall über Weihnachten gereicht.

Bedingt durch die Feiertage musste ich zu einer Vertretungsärztin um mir Medikamente verschreiben zu lassen – ich war wieder kurz vor einer erneuten Lungenentzündung. Es handelte sich dabei um eine Internistin die mir eine Frage stellte die ich in meinem ganzen Leben nie wieder vergessen werde:
Sie sind 36 Jahre alt und haben Familie. Möchten sie ihre Kinder aufwachsen sehen?

Bumm, das hat wirklich gesessen. Ich muss handeln! Das muss doch mit dem Dampfen klappen, im Krankenhaus hat es das doch auch!

Ich habe mich direkt wieder dran gesetzt und Informationen gesammelt. Die EgoOne gefiel mir ganz gut, aber nicht die Colis. Menthol als Zugabe im Liquid hatte mir auch immer zugesagt nur nicht die Geschmäcker der Aromen.
Also habe ich mir eine Ego One Mega mit anderen Coils, inkl. Menthol Liquid gekauft und siehe da, es geht. Ich konnte es selbst nicht glauben. Durch diese Kombination habe ich ganz bewusst meine aller letzte Zigarette am 28.12.2015 um 18:14 Uhr geraucht und mir war bewusst dass ich ab sofort mein Leben grundlegend geändert habe.

Seit dieser Zeit bis heute habe ich meine persönlichen Setups in Form von Selbst-Wickel-Verdampfern und das Selbstmischen mit Menthollösung aus Kristallen gefunden. Teilweise dampfe ich nur Base mit Menthollösung. Ich kann mir immer genau das passende Setup „bauen“ das ich in dem Zeitraum benötige.

Mittlerweile ist es Oktober 2016 und ich vermisse keinerlei Zigaretten. Ich habe auch keine Zigarette seit dem Aufhören angefasst – sobald ich nur Tabakrauch rieche bin ich schon angeekelt.

Wenn ich darüber nachdenke was ich mir, und auch meiner Familie (Zwei Kinder) mit den Sargnägeln und dem Gestank angetan habe, überkommt mich ein kaltes Schaudern am Rücken.

Mit der richtigen Dampfe, dem richtigen Liquid und der nötigen Motivation (Krankheit) war der Umstieg für mich kein Problem und ich kann keinerlei negative Dinge feststellen.

Seit dem Umstieg auf das Dampfen bin ich nicht einmal mehr krank geworden, vorher mit Zigarette 2 bis 3 mal im Jahr. Ich bekomme viel besser Luft, habe ein (fast) ganz neues Geschmacksempfinden und viel mehr Ausdauer als vorher.

Für mich sind eZigaretten ein Seegen und ich bereue es damit nicht schon vor vielen Jahre ein Versuch gestartet zu haben um Nichtraucher zu werden. Leider hatte ich auch keinerlei Dampferläden in meinem Umkreis – was sich mittlerweile geändert hat.

Ich bin fest davon überzeugt wenn ein Raucher, der motiviert ist etwas in seinem Leben zu ändern, und eine vernünftige Beratung erhält und mehrere Liquids und Geräte testen kann, auch mit dem Rauchen aufhören kann.

Dies ist auch meine Überleitung zu der TPD2:
Hätte ich weiter geraucht, hätte mich das Rauchen irgendwann umgebracht! Meine letzte Lungenentzündung war so schlimm dass ich mehrmals gedacht habe ich müsste ersticken! Ich hatte insgesamt 4 Monate zu kämpfen wieder gesund zu werden.
Wäre ich nicht auf das Dampfen umgestiegen würde es mir, nachweislich, noch immer schlecht gehen da ich noch am rauchen wäre.

Das Dampfen ist ein Seegen!

Und das wird von einem Haufen korrupter EU Politiker zu Nichte gemacht. Die EU soll eigentlich dafür da sein da es jedem Einzelnen in den Mitgliedsstaaten besser gehen soll. Diese Heuchler in Brüssel haben nichts besseres zu tun als Tatsachen zu verdrehen um weiter ihr Säckchen von der Pharma- und Tabakindustrie füllen zu lassen!?
Deutschland watschelt natürlich der großen EU hinterher, wie ein treudoofer Hund dem Herrchen.
Aber mit dem DKFZ und einer ihrer, mittlerweile ehemaligen, Vorturnerinnen sind wir in Deutschland nun leider auch nicht besser!

Wie viele Studien werden noch gebraucht und die Menschen wach zu rütteln. Wahrscheinlich gibt es bereits zu viele positive Berichte um Steuereinbrüche zu befürchten.

Ich hätte niemals vor dem Dampfen daran gedacht das ich jemals solch eine Lebensqualität zurück erhalten werde.

Das Dampfen wird kein Politiker mehr weg bekommen, Regulierung hin oder her!

Ich hoffe meine persönliche Geschichte war nicht zu langweilig oder zu trocken. Der Text ist doch ein bisschen länger geworden als ursprünglich geplant.