Manfred Stotz

Ich war bereits erblich vorbelastet, da meine Mutter eine Tabaktrafik besaß. Somit kam ich bereits als Jugendlicher mit Zigaretten in Kontakt und begann in etwa mit 15 zu rauchen – der Griff ins Regal war ein leichter… In den mehr als 30 Jahren meiner „Raucherkarriere“ gab es zwei Pausen von 1 und 1 ½ Jahren. Durch unangenehme Umstände griff ich beide Male wieder zum Glimmstängel. Zuletzt belief sich die Tagesration auf 20 bis 40 Zigaretten – je nach Tagesprogramm.
Vor mittlerweile fast 6 Jahren wurde ich auf die elektronische Zigarette eines Freundes aufmerksam, welche es mir sehr angetan hatte. Damals noch eine der ersten, einfachsten und leider auch minderwertigsten Geräte. Es konnte mich nicht überzeugen – zu unzuverlässig. Dann entdeckte ich die eGo-T. Eine echte Alternative? Ich hatte Blut geleckt. So kam es, dass ich sie mir schon bald beschaffte. Ein paar Tage lang spielte ich damit rum, ohne sie in Betrieb zu nehmen. Ich las alles, was ich dazu im Netz fand und wollte einfach nichts falsch machen, denn eines war klar: Wenn ich damit beginne und die eGo-T zuverlässig funktioniert, dann konsequent. Nach einer Woche war es dann soweit – ich dampfte sie zum ersten Mal. Gleich vorweg: Sie funktionierte zuverlässig, war ein großartiger Ersatz und ich bin bis heute „tabakzigarettenfrei“. Ein Segen!
Mit der eGo-T war ich lange Zeit glücklich und zufrieden, die technischen Weiterentwicklungen gingen an mir vorbei – bis ich diverse Foren entdeckte. So kam es, wie es kommen musste, ich versuchte diverse Clearomizer, die Vivi Nova, etc. Heute sind 3 unterschiedlichste Selbstwickelverdampfer und Akkuträger ständig im Einsatz.
Von der Nikotinstärke her habe ich mit 18mg begonnen und bin mittlerweile bei 9 bzw. 6mg angelangt (je nach Liquid).
Ich gestehe, dass ich 1, 2 Mal im Jahr eine Tabakzigarette rauche, bloß um immer wieder festzustellen, dass sie schrecklich schmeckt und dass ich meinen Umstieg niemals bereut habe, bereue, oder bereuen werde.
Gesundheitlich hat sich vieles verbessert – ich bekomme bei körperlichen Anstrengungen und beim Sport mehr Luft, der nächtens immer wieder einsetzende Husten ist verschwunden, den Druck auf der Lunge nach intensivem Zigaretten“genuss“ gibt es nicht mehr und meine Durchblutung hat sich verbessert. Und als sehr angenehmer Nebeneffekt stinkt nichts mehr – weder Wohnung, noch Gewand oder Auto.
Ich habe nie andere Methoden versucht, mit dem Rauchen aufzuhören und bin sehr glücklich, es mit dem Dampfen geschafft zu haben!

Manfred Stotz