Lucas from Fulda, Germany

Offener Brief an die Bundes- und Landtagsabeordneten, sowie Verfassungsrichter:

Im Laufe von 13 Jahren Zigarettensucht, habe ich etliche, ernste Versuche unternommen, mit dem Rauchen aufzuhören. Erst die Dampf-Zigarette hat mich von diesem Elend befreit; dies würde ich unter Eid beschwören. Dieses Glück haben auch Millionen weitere Menschen… noch.

Die Tabak- und Pharma-Lobbys machen Hand-in-Hand mit Martina Pötschke-Langer und Manuela Schwesig Druck, die Dampfzigaretten mit weit übertriebener Regulierung (im Rahmen der Umsetzung des TPD2), für Erwachsene, mündige Bürger, zu unterbinden – obwohl sie nachweislich nur einen geringen Bruchteil der Schädlichkeit der Tabakverbrennung aufweisen.

Die INHALTSSTOFFE der Liquids sind *sowieso* in Zigaretten enthalten, jedoch handelt es sich um relativ unbedenkliche:

i.d.R. 50%
https://de.wikipedia.org/wiki/1,2-Propandiol#Tabak_und_elektrische_Zigaretten

i.d.R. 40%
https://de.wikipedia.org/wiki/Glycerin#Tabak_und_Zigaretten

10%-Gemisch aus destilliertem Wasser, Nikotin und Lebensmittelaromen.

Nikotin wird als rezeptfreies Produkt der Pharma-Industrie in Apotheken vertrieben, bloß weitaus teurer. Die Tabakindustrie fürchtet Verluste durch Umsteiger auf E-Zigaretten. Martina Pötschke-Langer und Manuela Schwesig möchten mit… Sachverstand… strahlen, und schleudern zusammen mit den o.g. Lobbys und PR-Agenturen erschreckend nicht-objektive und gar verleumderische Propaganda (unter Nennung zweifelhafter "Institute") durch die Medienlandschaft.

Die angeblichen Funde geringer Spuren von Schadstoffen (die ich nicht nachvollziehen Kann), listen kleinste Anteile der Stoffe, die zu 100-facher(!) Menge *sowieso* in Zigaretten enthalten sind.

Der Umstand, dass der Zugang zu den 6 oben aufgelisteten Inhaltsstoffe für Endverbraucher als E-Liquid unterbunden werden soll, jedoch nicht für "Genussmittel" Tabak, Lebensmitteln, Drogerieprodukten und Medikamenten – halte ich für einen Verstoß gegen die Bürgerrechte. Ich gehe soweit, es als Diskriminierung und Verstoß gegen das GG zu bezeichnen, gar vorsätzliche Körperverletzung, da ehemalige Raucher mit schwächerer Willensstärke offensichtlich zurück in die Tabaksucht getrieben werden sollen.

Zu den Verdampfungsgeräten kann ich nur bekräftigen, dass wie bei allen Elektronikartikeln, ein verantwortungsbewusster Markenartikel-Hersteller, seine Produkte auf Sicherheit und Unbedenklichkeit genauestens prüft, schon um Rückläufer zu begrenzen.

In der Nikotinsucht war ich stets schwach… ich möchte nicht an Lungenkrebs sterben! Ich kann sie nur bitten, anflehen, Ihr Möglichstes zu tun, die Umsetzung des Art. 20, TPD2, möglichst verbraucher-gerecht – im Sinne der Dampfer und E-Zigaretten/Liquid-Hersteller – zu begrenzen, oder gar zu kippen, und damit unsere Freiheit und Gesundheit zu schützen.