Jacky

Ich war etwa 33 Jahre meines Lebens Raucher. Im Alter von 17 Jahren habe ich damit angefangen.
Meine Eltern (beide Raucher) haben mir natürlich abgeraten, aber rauchen war ja cool.

Zum Schluss qualmte ich täglich so meine 40-50 Selbstgestopften weg. Eigentlich kannte man mich nur mit einer Zigarette in der Hand.

Die Abhängigkeit von der Zigarette war immer stärker als die Vernunft und das Wissen, dass es für mich besser wäre, mit dem Rauchen aufzuhören.
Durchblutungsstörungen, Kurzatmigkeit, häufige Infekte und Husten sind nur ein kleiner Teil meiner Beschwerden, die mich hätten überzeugen müssen.

Von gelben Wänden, Teerablagerungen auf sämtlichen Einrichtungsgegenständen möchte ich gar nicht reden. Was ich meinen menschlichen und tierischen Mitbewohnern durch meine Qualmerei zugemutet habe… sprechen wir lieber nicht drüber!
Doch, eine Sache möchte ich gerne kurz ansprechen: ich habe einen Kater, der sich wie meine menschlichen Mitbewohner wohl oder übel mit meinem Rauchen arrangieren musste. Was hätte er auch machen können…Was er auf jeden Fall gemacht hat, war schnell abzuhauen, wenn er versehentlich mal in ein Rauchwölkchen geriet. Natürlich ist es kein Beweis für irgendwas, aber meine heutigen Dampfwölkchen stören ihn überhaupt nicht und er schnüffelt auch ohne Abscheu an meinen Dampfgeräten.
Der Geruch der Tabakzigarette hat mich selbst nie gestört, stört mich auch heute nicht.
Ich habe auch nichts gegen Raucher, bin aber froh, selbst keiner mehr zu sein.

Vor fast genau 4 Jahren stolperte ich im Internet zufällig über einen Artikel über die E-Zigarette. Sie weckte mein Interesse und ich begann, mich sehr ausgiebig zu informieren.
Dabei erfuhr ich nicht nur, dass die E-Zigarette weitaus weniger schädlich ist, als die herkömmliche Tabakzigarette, sondern lernte als kleinen, erschreckenden Nebeneffekt auch, dass bei der Verbrennung von Tabak mehr als 12.000 chemische Substanzen freigesetzt werden, darunter etwa 200 giftige, sowie etwa 40 krebserregende Stoffe. Einige Beispiele sind: Teer, Quecksilber, Nitrosamine, Blei, Polonium und Formaldehyd…
http://de.wikipedia.org/wiki/Tabakrauch

Kurz und gut, ich war überzeugt und wünschte mir so ein Dampfgerät zu meinem 50. Geburtstag.
Das war im Oktober 2011, also vor fast 4 Jahren.
Es gelang mir, als starker Raucher, von einem auf den anderen Tag keine Zigarette mehr anzufassen. Niemand, der mich kannte, hätte das für möglich gehalten. Aber es ist bis heute so geblieben und ich bin froh darüber. Ich bekomme wieder gut Luft, habe kaum noch Infekte, selten Husten, meine Zunge ist nicht mehr belegt und ich fühle mich insgesamt viel besser. Geschmacks- und Geruchssinn haben sich auch sehr verbessert. Und obwohl ich es mir nicht als Ziel gesteckt hatte, meinen Nikotinkonsum einzuschränken, habe ich ihn im Laufe der 4 Jahre gesenkt. Angefangen habe ich mit 18 mg Nikotin und jetzt dampfe ich Liquids mit 12 mg Nikotin, ohne das mir dadurch der „Flash“ verloren gegangen ist, auf den wir Dampfer genau wie die Raucher ja auch nicht verzichten möchten.

Ein nicht unerheblicher Nebeneffekt: Was ich mir nun an Putz- und Waschaktionen sparen kann, kann sicher jeder Raucher nachvollziehen.

Meine Schwester, (sie ist langjähriger Raucher), kam im Dezember vor 2 Jahren mit akuter Atemnot während eines Infektes ins Krankenhaus.
Die Ärzte sagten ihr, sie solle dringend aufhören mit dem Rauchen, sonst…!
Sie hat es nicht geschafft und raucht noch immer. Von den guten Erfahrungen, die ich durch die Umstellung auf das Dampfen gemacht habe, will sie leider nichts wissen. Die Fehlinformationen und die Hetze in den Medien gegen das Dampfen haben es bei ihr leider bisher verhindert, sich neutral über das Thema informieren zu wollen.
Ich dampfe mit Genuss und habe nie bereut, das Dampfen als Alternative dem Rauchen vorzuziehen.

Mein Fazit: Ich bin überzeugter, zufriedener und gut informierter Genuss-Dampfer.