ishanil

Ich bin 32 Jahre alt, Asthmatikerin und habe dennoch seit meinem 13. Lebensjahr geraucht. Zu Beginn noch nicht sehr viel, ab 16 war es schon eine Packung am Tag und die letzten 3-4 Jahre waren es mindestens 2 Packungen täglich – öfters auch mal mehr – stressige Tage, wenn man wegging etc.
Am 10.10.2014 habe ich mit dem Dampfen begonnen und auch keine Zigaretten mehr gekauft. Allerdings habe ich während der ersten 2-3 Wochen noch parallel zwischendurch ein paar Zigaretten geraucht – insbesondere nach dem Essen oder zum Kaffee hatte ich beim Wechsel noch stark das Bedürfnis nach einer Tabakzigarette. Schlussendlich habe ich es aber doch geschafft sie ganz weg zu lassen, und wenn ich (um mich selbst zu überzeugen oder weil der Akku mal leer war) nach einigen Wochen zwischendurch mal doch wieder zu einer Zigarette gegriffen habe, schmeckte es mir überhaupt nicht mehr.

Ich bin nun definitiv rauchfrei, und möchte auch nie wieder zur herkömmlichen Zigarette greifen müssen. Nikotinkaugummis und Pflaster haben mir nie etwas gebracht – nicht mal für einen einzigen Tag konnte ich von den Zigaretten lassen! Durch das Dampfen kann ich nun aber vollständig auf die Glimmstängel verzichten.

Meine Dampfgewohnheiten haben sich allerdings auch verändert in der ganzen Zeit. Angefangen habe ich mit einem typischen Starterset (Evod 2) von zwei Gerätschaften und einer Nikotinstärke von 12mg. Schon nach wenigen Monaten wollte ich aber leistungsstärkere Akkus und hab mir zu denen (Vision Spinner II) auch neue Tankverdampfer mit mehr Volumen geholt (Kangertech Emow). Damals war es mir z.B. auch noch wichtig, dass die ganze Gerätschaft eher wie eine Zigarette, resp. in Stabform daher kommt. Aber wie bei allen Akkus, liessen auch diese mit der Zeit etwas nach und nach ca. einem halben Jahr habe ich mir wieder etwas neues zugelegt (Eleaf Istick, erst 30W dann kurz darauf sogar mit 50W). Mittlerweile war mir die Form weniger wichtig, die Leistung stand im Vordergrund – nichtsdestotrotz hab ich aber auf die Farbe geachtet und erfreue mich auch optisch an meinem silbernen und pinkem Akku. Zwischendurch habe ich auch andere Verdampfer ausprobiert (Aerotank II sowie Subtank ebenfalls von Kangertech.) die mir sehr gut taugten, oder aber nur ab und an zum Einsatz gekommen sind. Ganz nach Lust und Laune halt und auf welches Liquid ich grade Lust hatte. Meist habe ich nämlich verschiedene Verdampfer mit verschiedenen Geschmacksrichtungen in Gebrauch – und den aktuellen Lieblingsverdampfer mit dem „Dauergeschmack“ und Alltagsliquid befüllt. Seit kurzem (Dezemper 2015) bin ich sogar bei den „Selbstwicklern“ angekommen und dampfe hauptsächlich mit meinem Flash-e Vapor 3.5.
Ich möchte aber noch hinzufügen, dass es in der Schweiz zur Zeit eigentlich schwieriger ist ans Dampfen zu kommen, als anderswo. Erst seit letztem Sommer kenne ich auch hier in meiner Nähe (1h!) einen Laden. Den ersten Kontakt hatte ich in Deutschland dank meinem Schwager in spe gemacht und mich dort stundenlang im Geschäft beraten lassen. Es folgten dann auch mehrere online Bestellungen, worauf ich nach wie vor immer noch zurückgreife.

Im Übrigen habe ich die Nikotinstärke schon nach ca. 6-8 Monaten halbiert (auf 6mg) und zur Zeit experimentiere ich nun damit, sie nochmals zu reduzieren. Bei den Tabakzigaretten konnte ich weder weniger rauchen, noch eine geringere Stärke konsumieren – das „passte“ einfach nicht. Die vielen Möglichkeiten beim Dampfen helfen aber ungemein beim Umstieg – mehr noch, wie damals bei der Zigarette, hat man auch ein Genussmittel! Allerdings ist dieses sehr viel weniger schädlich! Mein Umfeld freut sich auch darüber, dass ich nicht mehr nach Tabak rieche – was ich mittlerweile selber nicht mehr als angenehm empfinde obwohl es jahrelang zu mir gehörte… Mein Asthma hat sich verringert und ich fühle mich fitter und rundum wohl. Ich dampfe sehr gern, mit Genuss und Verstand und möchte das nicht mehr missen!