hazella

Als ich mir 2010 aus reiner Neugier und Experimentierfreude (ja, die kann man auch mit 60+ Jahren noch haben!) die erste -damals wirklich noch relativ uneffektive- „E-Zigarette“ kaufte und ausprobierte, war ich angenehm überrascht.

Ich hatte mir davon nicht viel versprochen, aber dachte mir, dass mich so ein Gadget (für mehr hielt ich es damals nicht) eventuell davon abbringen könnte, ständig weiter Kette zu rauchen, denn mein Körper hatte mir deutlich gezeigt, dass es so nicht weitergehen kann.

Gleich am ersten Tag habe ich nur noch die Hälfte meiner sonst üblichen Anzahl an Tabakzigaretten (zwischen 40 und 45 pro Tag) geraucht, den Rest des Tages bzw. zwischendurch habe ich mich mit meinem neuen Spielzeug amüsiert. Tags darauf hat sich die Hälfte nochmals um 50% reduziert: ich war beeindruckt. Und so ging es weiter, Tag für Tag, bis ich nach ca. 3 Wochen nur noch 3 „Ritual(tabak)zigaretten“ täglich rauchte: eine nach jeder Mahlzeit. Die digitale Zigarette schmeckte mir einfach so viel besser. Und mich packte dann so eine Art sportlicher Ehrgeiz: Wollen wir doch mal sehen, ob wir es nicht auch ohne diese drei Ritualzigaretten schaffen… Ja, das ging genauso problemlos wie vorher, bis ich nur noch eine einzige Tabakzigarette täglich rauchte …. und eines Tages hat sich in meinem Kopf der Hebel umgelegt: ich habe begriffen, dass ich selbst „diese Eine“ nicht mehr brauchte, im Gegenteil, dass mir „diese Eine“ das ganze angenehme Körpergefühl und den angenehmen (lange entbehrten) frischen Geschmack im Mund versaute. Also flog diese eine dann auch noch raus. Der 3. Januar 2011 war mein erster komplett rauchfreier Tag.

Seither hat mich Tabak in keinster Weise mehr interessiert, und ich bin nun über 5 Jahre völlig rauchfrei. Ganz ohne Anstrengung, ohne die gefürchtete Gewichtszunahme, ohne die ewig schlechte Laune, die man als „Aufhörer“ ja wochen-, mitunter auch monatelang mit sich herumschleppt: es ging und geht mir weiterhin besser denn je.

Das hätte ich ohne die sogenannte „E-Zigarette“ niemals hinbekommen, und keine Macht in der Welt wird mir sie jemals wieder nehmen können.

Update am 4.12.2017 Immer noch total tabakfrei und mit derselben Begeisterung, die mich gleich am Anfang so gepackt hatte!  Ich bin also völlig ohne konkrete Erwartungen und völlig ohne Absicht rauchfrei geworden. War für mich der bestmögliche Weg. Anders (also mit Druck oder „Willen“) hätte ich das nie im Leben hinbekommen.