FunkyHanuAutofallt

Ich habe mit 15 angefangen zu rauchen. Für mich war das eine unabdingbare Notwendigkeit um Erwachsen zu werden. Nichtraucher waren Kinder oder Sonderlinge, aber alle coolen oder auch weniger coolen Leute rauchten – außer vielleicht Omis…
Ich habe 36 Jahre geraucht, trotz des Hustens, der Kurzatmigkeit und des selbstauferlegten Innenrauchverbots.
Ich wollte aus Vernunft mehrfach aufhören und mein Hausarzt hat mich mit Nikotinpflaster und Kaugummis unterstützt. Es blieb aber stets ohne Erfolg. Bei diesen Methoden habe ich immer etwas hergegeben – meinen Freund und alten Bekannten, der nikotinhaltige Rauch.
Beim Dampfen war das anders. Ich hatte etwas in der Hand. Ich konnte spontan die Dosierung bestimmen. Ich hatte das Inhalationsgefühl. Ich hatte die Wahl des Geschmacks. Ich konnte Drinnen dampfen. Keine Brandgefahr! Und und und…
Ich dampfe seit 10 Monaten, habe etwa 20 Mods und 30 Verdampfer, mische meine eigenen Liquids mit ca 120 Aromen und reduziere permanent die Nikotinmenge (von anfangs 18 mg auf derzeit 5 mg), benutze auf Arbeit Boxen mit TC und Tankverdampfer, in der Freizeit eher mechanische Mods und Tröpfler. Mein neugewonnener Geschmackssinn wird immer neu verwöhnt und auch mein Umfeld ist von den verschidenen Gerüchen wirklich angetan.
Geraucht habe ich seit dem Kauf meines Startersets nur die an diesem Tag angebrochene Schachtel und diese verteilt auf etwa eine Woche (ich rauchte etwa 30 Zigaretten täglich!).
Ich denke daß das so gut funktionierte, weil ich nichts hergeben musste, keine Gewohnheit und kein Ritual. Weder musste ich einen Freund zurücklassen, noch meinen Schweinehund besiegen. Ich habe einfach den ungeliebten Teer verloren und dafür einen ganz neuen Horizont entdeckt.
Ich fühle mich als wäre ich nach einem Leben in einer Schachtel in einen riesigen Wald gestiegen.