Duck

Ich war 2011 seit 33 Jahren Raucher und beim Umstieg 56 jahre alt. Es ging mir schlecht, ich hustete, hatte Auswurf, keine Kondition und Magenprobleme, Sodbrennen. Ich konnte schlecht schlafen – und ich fühlte fühlt mich psychisch schlecht, weil ich inzwischen zu wissen glaubte, wie schädlich das Rauchen ist.

Mehrere Versuche mit Nikotinpflastern und ähnlichen Hilfsmitteln waren gescheitert, inkl. „kaltem“ Entzug. Maximale Nichtrauch-Zeit 6 Wochen. Da hab ich gelitten wie ein Tier. Das war Sucht, ja.

Irgendwie habe ich dann von der E-Zigarette gehört – fast genau ein Jahr nachdem meine kleine Schwester an Lungenkrebs gestorben war – und eine Woche später ein Einsteigerset bestellt – einen „Dampfzug“ genommen und seitdem (das ist fast 4 Jahre her) keine einzige Zigarette mehr angefasst. Und das ohne zu leiden! Es fasst sich ähnlich an wie eine Zigarette, das „Feeling“ ist da. Und es macht Spaß, ja! Endlich Rauchen ohne Krebsrisiko, phantastisch! Ein Genussmittel – aber viel weniger gesundheitsgefährdend als Rauchen und als Alkohol sowieso. Ich habe mit dem Rauchen aufgehört und muss trotzdem nicht leiden!!

Ich kriege wieder Luft, nach einigen Wochen hören Husten und Auswurf auf, ich schlafe besser und das Treppensteigen lässt mich lange nicht mehr so jappsen wie früher. Das Sodbrennen kommt nur nach ganz selten.

Ich hatte schon kurz nach Dampfbeginn ein gutes Gefühl – natürlich wirken die 33 Jahre noch nach, noch lange. Aber immerhin habe ich – neben den schnell spürbaren Verbesserungen – einen großen Schritt getan, mein Krebsrisiko für die Zukunft zu senken.

Was viel mehr schadet ist der teils ideologisch geprägte, teils berechnende und teils ahnungslose Kampf gegen den Dampf von Politik, Instituten und Medien – verbunden mit der Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten auf europäischer Ebene.

DAS macht mich krank.