Daniel K.

Die ersten Kontakte zur Zigarette hatte ich bereits im Grundschulalter. Richtig und regelmäßig mit dem Rauchen habe ich 14. Lebensjahr angefangen. Relativ schnell stieg mein Zigarettenkonsum auf 20 Zigaretten am Tag. Es folgte die Ausbildung, die Zeit beim Militär, das Studium und der erste richtige Job – 15 Jahre lang habe ich diese giftigen Glimmstängel zu mir genommen, zwischenzeitlich sogar bis zu 40 Zigaretten am Tag.

So lange ich rauche, so lange wollte ich auch damit aufhören, doch alles was ich probierte (Bücher, Seminare, Nikotinersatzprodukte) blieb erfolglos. Ich verstand mein Sucht und kannte die Mechanismen, habe vielen Freunden mit meinem Wissen beim Austieg geholfen, ich selbst schaffte es aber nie (und Versuche gab es tausende!), auch nur 24 Stunden ohne Zigarette auszukommen. Selbst die Geburt unseres ersten Kindes konnte daran leider nichts ändern.

Das Rauchen setzte mir extrem zu – stellenweise mehr als anderen. Extreme Kurzatmigkeit, schlechte Ergebnisse bei diversen Lungenfunktionstests, ständiges und heftiges Husten, teils sogar bis zum Erbrechen, häufige Kopfschmerzen und sogar starker Bluthochdruck (mit Mitte 20!), welcher medikamentös behandelt werden musste.

Vor rund anderthalb Jahren hörte ich das erste mal von E-Zigaretten. Ich beschäftigte mich eingehend aber unabhängig von den Meinungen der Politik, Lobby und der Dampferszene mit dem Thema und entschloss dann vor genau einem Jahr (10.01.2015) für das Dampfen von E-Zigaretten. Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens!

In den letzten 365 Tagen …
… habe ich keine einzige Tabakzigarette o.ä. mehr konsumiert
… habe ich keine Hustenanfälle mehr gehabt
… habe ich nur noch ganz selten Kopfschmerzen (wohl normales Maß)
… hat sich mein Lungenvolumen massiv verbessert
… ist meine Kurzatmigkeit verschwunden
… konnte ich besser schlafen
… hat sich mein Hautbild massiv verbessert
… hat sich mein Geruchs- und Geschmackssinn erheblich verbessert (was leider auch zu etwas mehr Gewicht geführt hat)
… habe ich meine Familie (allen voran die Kinder) nicht mehr gefährdet, belästigt und „vollgestunken“
… konnte ich die Nikotinstärke meiner Liquids von anfänglich 18mg/ml auf 1,5mg/ml verringern, was meinen Bluthochdruck fast gänzlich verschwinden lies!
… bin ich in eine wunderbare Community aufgenommen worden und habe viele neue Menschen kennen gelernt und viele neue Dinge gelernt

Insgesamt hat sich meine Lebensqualität massiv verbessert, es gab aber bei dem ganzen auch einige Nachteile:

Ich habe komplett meinen Glauben in die Politik und zu vermeintlich wissenschaftlichen Institutionen verloren, habe erfahren, wie dreckig Lobbyarbeit zu Lasten des Wohlbefindens der Gesellschaft betrieben wird, habe gesehen wie einseitig verblendet die Medien das Thema behandeln und welche Bedeutung das liebe Geld in diesem ganzen Zusammenhang hat.

Wie dem auch sei: ich werde weiter Dampfen und für das Dampfen werben, komme was wolle!

In diesem Sinne
Vape On!