Christian Schröder

Ich habe mit 15 angefangen zu rauchen, beim Grundwehrdienst wurde es dann richtig schlimm.

Später hatte ich es reduziert, immer wieder aufgehört und wieder angefangen, kam aber nie richtig davon los. Bis ich eines Tages im Jahr 2013 auf das Dampfen aufmerksam wurde. Ich habe im Prinzip von heute auf morgen umgestellt.

Aktuell verwende ich immer noch E-Zigaretten. Meinen anfänglichen Konsum von 6-9 mg Nikotin pro ml konnte ich jetzt auf 3-4 mg runterschrauben. Kein Ziehen mehr in der Lunge am Morgen, kein Husten, kein schlechter Atem, keine muffige Kleidung oder übel riechende Finger mehr. Mein Geschmacks- und Geruchssinn sind wieder völlig in Ordnung. Beim Sport geht mir die Luft nicht mehr so schnell aus. Manchmal vergesse ich das Dampfen sogar, das wäre mir mit Zigaretten nie passiert!

Da ich am Ende kein starker Raucher mehr war, fällt der finanzielle Vorteil nicht so stark ins Gewicht wie der gesundheitliche. Wichtig ist, viel zu trinken und das Gerät zu Hause immer etwas wegzustellen, da ich bei mir gemerkt habe, dass ich sonst zu gedankenlos zugreife.

Noch eine kleine Geschichte zum Schluss:
Ich bin vor einem Jahr in eine nicht-renovierte Wohnung gezogen, mein Vormieter war Kettenraucher. 6 Wochen habe ich tapeziert, gestrichen und dann alles geputzt. Nachdem ich mit Kunststoffreiniger die Steckdosenleisten, das folierte Holz und die Fenster besprüht hatte und mir die gelb-braune Teerbrühe entgegenkam, ist mir richtig klar geworden: wie froh bin ich, dass ich meiner Lunge das jetzt ersparen kann!